Die Stiftung - Förderberichte


Überglücklich mit dem neuen E-Dreirad

Bild: Jacqueline Ulbrich bei ihrer ersten Fahrradtour.


Dank der finanziellen Unterstützung der deutschen Stiftung für Menschen mit Down Syndrom konnte sich meine Tochter ein neues Fahrrad - ein E-Dreirad - kaufen.

Das Therapiefahrrad meiner Tochter Jacqueline war in die Jahre gekommen und es musste ein neues Fahrrad/Dreirad her. Auf Grund des Wohnortes war schnell klar, dass nach einem motorunterstützenden Fahrrad/Dreirad gesucht werden muss. Diese Suche stellte sich als sehr schwierig heraus, da es sehr wenige Fahrradhändler gibt, die ein passendes Fahrrad/Dreirad für meine Tochter hatten. Endlich wurde ein Fahrradhändler gefunden, doch dann kam der Schock - so ein E-Dreirad hat einen Preis von einem gebrauchten Auto. Dank dem Tipp von Dr. Elmar und Dr. Christine Schuhmacher wurde bei der deutschen Stiftung für Menschen mit Down Syndrom ein Antrag für eine finanzielle Unterstützung gestellt. Innerhalb kurzer Zeit kam die Nachricht, dass der Kauf des Fahrrads/Dreirads unterstützt wird.

Wir, meine Tochter und ich, bedanken uns bei der Stiftung für Menschen mit Down Syndrom für diese großartige Unterstützung und werden bei jeder Fahrradtour daran denken.

Familie Engel/Ulbrich


Das neue Therapiefahrrad

Bericht von Hannah Willems und ihrem neuen Therapiefahrrad

Seligenstadt, den 22. November 2020


Liebes Team von der Deutschen Stiftung für Menschen mit Down-Syndrom,

Hannah hat ihr „Fahrrad“ seit Mai diesen Jahres und für sie und uns hat sich dadurch wirklich sehr viel geändert. Eigentlich ist es kein normales Fahrrad, sondern ein ganz besonderes „Liege-Trike“, mit der sie endlich die Möglichkeit hat, richtig mobil zu sein. Sie hat sich gleich bei der ersten Probefahrt darin richtig sicher und wohl gefühlt – kein Problem mehr mit dem Gleichgewicht und ganz entspanntes Sitzen und Lenken! Das war irgendwann mit einem normalen Fahrrad aber auch mit einem normalen Dreirad einfach nicht mehr möglich gewesen.

Wir fahren eigentlich fast jeden Tag, fast immer einfach so durchs Feld oder auch mal zur Oma oder in die Stadt. Jetzt macht Bewegung auch Spaß und wir „trainieren“ praktisch nebenbei. So ein tolles Gefährt hat natürlich auch seinen Preis und wir sind sehr froh und dankbar, dass es Organisationen wie die ihre gibt, die dazu beitragen, dass Menschen wie Hannah besser/einfacher am ganz normalen Leben teilnehmen können.

Nochmals vielen herzlichen Dank für die schnelle und auch unbürokratische Unterstützung!

Hannah und der Rest der Familie Willems


Eygla, lauf los!

Kurzbericht über eine von der Deutschen Stiftung für Menschen mit Down-Syndrom mitfinanzierte Therapiewoche bei der "Bewegten Logopädie" im Allgäu

"Eygla, lauf los!": Mit diesen Worten begann für unsere fünfjährige Tochter Nora ein Lernerlebnis der besonderen Art. Nora bestieg eine Woche lang im Allgäu Tag für Tag den Rücken "ihres" Pferdes Eygla und durfte auf diese Weise einen neuen und sehr motivierenden Weg in die Welt der Sprache entdecken.

Nora ist vor beinahe sechs Jahren mit einem Down Syndrom zur Welt gekommen. Sie entwickelt sich prächtig und ist unser ganzer Stolz. Trotzdem bedeutet die Einschulung, auf die sie nun zugeht, den Beginn eines neuen Lebensabschnitts, in dem Sprache sehr wichtig werden wird. Das Team der "Bewegten Logopädie" in Leutkirch bietet in einem deutschlandweit einzigartigen Konzept die Sprachförderung mit dem Pferd an. Dabei stehen jeden Tag Therapiestunden auf dem Reitplatz und logopädische Trainingseinheiten in den Praxisräumen auf dem Programm. Das "Bewegtwerden" auf dem Pferd stärkt den Tonus, die Muskuatur und (vor allem!) das Selbstbewusstsein. Wir waren sehr beeindruckt davon, mit welcher Konzentration und Professonalität die Therapeutinnen sich den Kindern widmen. Schon jetzt ist erkennbar, dass Nora in kürzester Zeit erstaunliche Fortschritte gemacht hat. Sie war am Ende der Woche in vielerlei Hinsicht "gewachsen". Unsere Erwartungen haben sich mehr als erfüllt.

Wir danken der Deutschen Stiftung für Menschen mit Down-Syndrom sehr herzlich für ihre finanzielle Unterstützung. Die Zeit bei der "Bewegten Logopädie" war für Nora sehr wertvoll. Nora erzählt fast jeden Tag mit strahlenden Augen von ihrem Reiterlebnis und kann es kaum erwarten, ihr Pferd wiederzusehen. Schon in den kommenden Winterferien fahren wir wieder ins Allgäu. Dann heißt es wieder: "Eygla, lauf los!"

Berlin, im August 2020, Familie Isele